Mit dem Rolls-Royce Museum hat sich Franz Vonier einen Lebenstraum erfüllt. 1982 „siedelte“ er sich im „Gütle“ an, und 1999 wurde das Museum dann der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Franz Vonier stammte aus einer Familie von Bergbauern aus dem Vorarlberger Montafon. Er ging zu erst in die Schweiz, dann zu Rolls-Royce nach England. Mit Fleiß und Ehrgeiz wurde aus dem Autodidakten ein Spezialist für diese ganz besonderen Fahrzeuge. Man muss sich immer vorstellen, das ein Rolls-Royce der zwanziger Jahre ein handgemachtes Einzelstück war, das soviel kostete wie ein kleines Landgut und für eine Laufleistung von mehr als einer Million Kilometer ausgelegt war.

 

Franz Vonier war ein besonderer Kenner der für diese Automarke typischen Philosophie. Einer Philosophie, die nach dem 2. Weltkrieg mit der Einführung der Serienfertigung eine andere geworden ist.

Dem Rolls-Royce Automobilmuseum liegt die Automobilsammlung von Franz und Hilde Vonier zugrunde. Aus dem Traum der beiden Gründer und ihrer lebenslang praktizierten Leidenschaft ist dieses Museum entstanden. Ein Museum, das weltweit seinesgleichen sucht.

Der Museumsgründer Franz Vonier

Franz Vonier hat seinen Traum immer gelebt und bis zuletzt dafür gekämpft. Nichts war ihm wichtiger, als mit Besuchern aus aller Welt in eine der glorreichsten Zeiten der Automobilmarke Rolls-Royce einzutauchen. Seine Führungen waren ein mystisches Erlebnis, das niemanden ohne tiefe Emotionen zurückließ. Die Geschichte des 20. Jahrhunderts ist nun einmal die Geschichte des Automobils. Rolls-Royce hat viel zu dieser Geschichte beigetragen.

Die Tradition lebt

Mit dem Tod von Franz Vonier im Mai 2017 haben seine Frau Hilde und sein Sohn Franz Ferdinand die Aufgabe übernommen, die Traditionen und Werte des Gründers hochzuhalten und die Geschichte dieser einzigartigen Ausstellung im 21. Jahrhundert weiterzuführen.

Am traditionellen Standort

Am traditionellen Standort im hinteren Teil eines industriegeschichtlich bemerkenswerten Ortes, Gütle 11a in Dornbirn, werden einzigartige und überaus beeindruckende Rolls-Royce-Modelle auf drei Stockwerken präsentiert. Hier leben glorreiche Zeiten der Automobilgeschichte für die Besucher wieder auf. Im Rolls-Royce Automobilmuseum ist es unmöglich, sich dem Nimbus und der Faszination der Marke Rolls-Royce zu entziehen.

Franz Ferdinand Vonier lädt Sie ein

Franz Ferdinand Vonier, Sohn des Gründers, schlägt mit Unterstützung seiner Mutter Hilde den Weg in eine neue Zeit ein. Die Besucher spüren hier die Tradition und die Kraft einer Marke, die Automobilgeschichte mitgeschrieben hat. Genießen Sie eine Führung des Hausherrn Franz Ferdinand Vonier und lassen Sie sich von der Magie Rolls-Royce verzaubern.

Der Hausherr Franz Ferdinand Vonier beim Restaurieren eines Rolls-Royce Phantom I.

 

 

Der Interviewtermin ist vereinbart. Wir freuen uns schon Anfang Juli 2018, wenn das Interview erscheint.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Franz Ferdinand Vonier: Woher kommt deine Leidenschaft für Rolls-Royce Automobile

Franz Ferdinand Vonier:
Das ist in unserer Familie in die Wiege gelegt worden. Ich kann mich an ganz frühe Kindheitszeiten erinnern, bei denen an Sonntagen Ausfahrten mit meinen Eltern Franz und Hilde Vonier gemacht wurden. Das Fahrzeug damals war ein offener Rolls-Royce Open Tourer Jahrgang 1928. Für mich als Kind war es ein fantastisches Erlebnis, hat doch das ganze Haus gebebt, als der Motor gestartet wurde. Dieser Motor mit acht Liter Hubraum ist mir im Gedächtnis geblieben. Natürlich ist es nicht nur der Klang an den ich mich gerne zurück erinnere, sondern auch das Erlebnis des Fahrens in diesem offenen Rolls-Royce.